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wer hat recht?

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23-08-2010

“Der Krieg entscheidet nicht, wer Recht hat,
sondern nur, wer übrig bleibt.”

[ Zitat aus Eli Stone ]

Derselbe Gedanke kam mir auch in vielen anderen Situationen, beruflichen und privaten. Es ging nicht darum, wer “Recht” hatte (was heisst das schon?), sondern darum, wer mehr Macht und Möglichkeiten hatte, “seine Version” durchzusetzen.

Insofern ist die Konzentration darauf, Macht zu erlangen, (oder zu behalten) wohl nicht verkehrt. Zielführender jedenfalls als zu versuchen, mit Argumenten oder gar Werten (die teilbar in richtig und falsch in gut und schlecht sind) bei gleicher Waffenstärke ins Feld zu ziehen. Aus einer Position der Stärke verhandeln die wenigsten. Ausnahme sind jene, die in ihrer Strategie nicht nur den eigenen Vorteil sondern auch das Wohl eines Projektes oder der anderen Beteiligten aufrichtig mit berücksichtigten (Glück hat, wer an einen solchen Menschen gerät, denn hier gibt es keine Verlierer, hier gewinnen alle Beteiligten).

Man kann “Recht haben” (etwa weil man eine bessere Lösung hatte, nach humanistischen Grundsätzen vorging oder Herzensqualitäten bewies) und trotzdem “verlieren”. Aber von diesem philosophischen Recht haben kann man sich nichts kaufen noch damit seinen Seelenfrieden bewahren.

Weder im Krieg, noch im Job noch im privaten Bereich werden je die “Sieger” zur Rechenschaft gezogen, in den allermeisten Fällen müssen sie sich oder ihre Handlungen noch nicht einmal einer Prüfung unterziehen. Es kommt häufig nicht auf die Motive an, nicht darauf, ob der Weg gut ist, auch nicht darauf, ob er menschlich integer und glaubwürdig ist. Meist geht es (nur) um Macht, Geld, Prestige. Wer das hat, der hat “Recht”.

Diese Erkenntnis ist so alt wie die Menschheit – nicht ohne Grund haben sich überall Religionen entwickelt, die zwar versuchen, das Dieseits zu ordnen, die aber die Menschen letztlich auf das Jenseits vertrösten. Dort wird alles gut, jede Ungerechtigkeit gesühnt und jedes Herzweh geheilt.

 

natürliche geburt bald eine ausnahme?

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19-08-2010


Bild: copyright by Martin / pixelio.de

Eine interne Studie der KKH-Allianz Krankenversicherung unter 16.700 Geburten liefert folgende Zahlen:

  • Rund ein Drittel der Babys kommen mittlerweile per Kaiserschnitt zur Welt
  • In Sachsen ist der Anteil mit 24 % am niedrigsten, im Saarland mit 37 % oder in Nordrheinwestfalen mit 34 % am höchsten
  • In den alten Bundesländern gibt es tendentiell mehr Kaiserschnittgeburten als in den neuen Bundesländern
  • In der Altersgruppe der 40- bis 44-jährigen Frauen im vergangenen Jahr (2009) 41 Prozent mehr Geburten als 2004.
  • Die Anzahl der Geburten in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen seit 2004 um 30 Prozent gesunken.
  • Die Kosten für eine Geburt per Kaiserschnitt betragen zwischen 4.700 und 6.000 Euro, die Kosten für eine natürliche Geburt belaufen sich auf rund 2.700 Euro.

Begründet wird die stark gestiegene Kaiserschnittrate wie folgt:

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allein erziehen ist frauensache

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30-07-2010

Auf der Pressekonferenz vom 29. Juli 2010 in Wiesbaden präsentierte das Statistische Bundesamt wieder einmal nüchterne Zahlen zum Thema:

  • 90 % der allein Erziehenden sind Frauen
  • Insgesamt wachsen mittlerweile knapp 20 % der Kinder in Ein-Eltern-Familien auf
  • 58 Prozent der Mütter schafften es, sich überwiegend aus eigener Arbeit zu finanzieren (d.h. ergänzende Transferzahlungen)
  • Für 31 Prozent waren Transferzahlungen wie Hartz IV oder Sozialhilfe die Haupteinkommensquelle
  • Ein Drittel hat weniger als 1100 Euro monatlich zur Verfügung
  • Der Anteil der in Vollzeit arbeitenden alleinerziehenden Frauen seit 1996 stark gesunken ist, nämlich von 61 auf 42 Prozent (d.h. die Arbeitsmarktsituation traf diese Gruppe besonders hart)
  • Über mehr als 2600 Euro monatlich verfügen gerade mal sieben Prozent der alleinerziehenden Mütter, aber 22 Prozent der alleinerziehenden Väter (darin enthalten sind etwa Alimente der Väter, jedoch ohne Angabe, wie viele Kinder eine Frau erzieht)
  • Die Zahl der alleinerziehenden Väter sank um 3 % auf 10%, sie betreuen häufig ältere Kinder von 15 – 17 Jahren

Quelle: www.destatis.de

Und was fällt der Regierung dazu ein? Eine weitere Absichtserklärung: Bis 2012 “plane” man, zumindest für jedes 3. Kind (!) unter 3 Jahren einen Krippenplatz zu schaffen. Ja, wow, ich bin beeindruckt. Der Rechtsanspruch wurde bereits vor Jahren im Gesetz verankert, doch umgesetzt ist er nicht. Dass es für Kinder ab 6 Jahren an geeigneten Schulformen und Schulbetreuungsformen fehlt, fällt unter den Tisch.

Praktisch jeder kennt irgendeine Frau, die ihr Kind (ihre Kinder) allein erzieht. Man “weiss”, dass diese Frauen es wirklich schwer haben:

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üppige frauen zu sexy?

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27-07-2010

Hier der Werbespot der Firma Lane Bryant (Modelabel), der von den US-Sendern ABC und Fox nicht gesendet wurde. Deren Begründung: Zu sexy.

Und im Vergleich dazu der Spot von Victoria´s Secrets, einer anerkannten Dessousmarke: Dieser Spot wurde / wird gesendet.

Es ist sicher eine “persönliche Geschmackssache”, ob jemandem eher dünne oder eher üppige Frauen gefallen. Dachte ich jedenfalls bisher. Ich finde üppige Frauen sehr erotisch und kann verstehen, wenn jemand sich von dem Anblick abgelenkt fühlt. Dasselbe Gefühl (erotische Anziehung und das Erwachen aller Sinne) habe ich beim Anblick von dünnen Frauen wie den Victoria´s Secrets Models nicht. Sie sind hübsch, ja, ohne Zweifel, sie erinnern mich an schöne Dekoartikel, die man sich in die Wohnung stellt.

Wenn nun aber von landesweiten TV-Sendern einerseits ein Spot gesendet wird, in dem dünne Unterwäschemodels zu sehen sind und andererseits ein Spot verboten wird, in dem ein üppiges Modell zu sehen ist, dann könnte man auf den Gedanken kommen, dass so etwas wie ein “Einverständnis” darüber besteht, dass man ein schlanke Frau, ja gar ein Top-Modell, ohne weiteres ansehen kann, ohne dabei sonderlich angeregt zu werden während das beim Anblick einer üppigen Frau eher nicht gelingt..? Schön, dass das das mal jemand so deutlich signalisiert. Schade, dass deshalb die üppige Version offenbar ins Hinterzimmer verbannt wird.

 

bp desaster

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10-07-2010

BP Information der ARD auf YouTube – ein sehenswerter Bericht

Am 22. April versank die Bohrinsel “Deepwater Horizon” im Meer. Seither sprudelt das Öl ins Meer,  nach Expertenschätzung rund 12 Millionen bis 16,5 Millionen Liter täglich (rund 8400 Tonnen – 11500 Tonnen), aber genau weiß das niemand.  Das entspricht etwa (ein Mittelwert) 720.000 Tonnen. Das ist die 18-fache Menge der bisher größten Ölkatastrophe der Geschichte: Bei der Exxon Valdez flossen insgesamt 40.000 Tonnen Rohöl vor der Küste Alaskas aus. Das Rohöl verseucht das Wasser, tötet Vögel, Fische und andere Meerestiere und verschmutzt die Strände am Golf mit zentimeterdicken zähem Ölschleim. Bisher hat die Katastrophe BP 3,12 Milliarden Dollar gekostet – Folgekosten sind noch nicht absehbar. Der Gewinn des Unternehmens im Jahr 2009 betrug 16,6 Milliarden Doller. Im Moment bezahlt man also die Kosten der Katastrophe noch aus der Portokasse.

Es gibt keine Lobby, die die Natur wirkungsvoll schützt. Öl ist zu wichtig, egal wer danach bohrt. Mehr als eine 6-monatige Sperre für die Neuvergabe von Bohrlizenzen für Tiefseebohrungen war ad hoc nicht drin. Dass Unterwasser-Bohrungen besonders risikoreich sind, ist bekannt. Es hätte jeder Firma passieren können und es kann jederzeit wieder passieren. Keine Versicherung der Welt wird vermutlich künftig Bohrinseln und Tiefseebohrungen versichern.

Auf der Gobal Website www.bp.com findet man gleich auf der Startseite Informationen über die Katastrophe am Golf. Es kann wohl niemand sagen, dass das Unternehmen nicht alles versucht, Herr der Lage zu werden. Bisher erfolglos. Auf den nationalen Seiten von Deutschland und Österreich findet man nur einen Link auf die internationale Seite – Informationen in nationaler Sprache: Fehlanzeige. BP Deutschland hat einen eigenen Twitter-Account eingerichtet: http://twitter.com/bp_energie BP steht auf Platz 15 der Ölkonzerne der Welt, ist also vergleichsweise betreffend die Fördermenge eher unbedeutend. Das Marketing auf der Website ändert wenig an den Fakten: BP kriegt es nicht hin, das Loch zu stopfen. Bisherige Versuche blieben erfolglos. Egal ob abdichten, absaugen, zersetzen, aufsammeln. Die Washingtoner Umweltbehörde verbot die weitere Anwendung der Chemikalie Corexit 9500 zum Zersetzen des Öls unter Wasser, weil dadurch langfristig erhebliche Umweltschäden verursacht werden.

Die US-Regierung setzt ein Ultimatum, die britische Regierung bereitet sich auf den Bankrott des landesgrößten Unternehmens vor. Es geht immerhin um 10.000 Arbeitsplätze allein in Großbritannien und um Steuereinnahmen von rund 7 Milliarden Euro jährlich. Derweil bereiten Konkurrenten Übernahmeangebote vor – Öllizenzen sind bares Geld wert. Geld ist wichtiger als die Schäden, die an der Natur entstehen – eine menschlich recht traurige Bilanz, wie ich finde.

 

luxus “bürgerarbeit”

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10-07-2010


Copyright Bild by Günter Havlena / pixelio.de

Dass Langzeitarbeitslose oder generell Hartz IV-Empfänger arbeiten sollen – egal was, Hauptsache, sie tun´s – ist nicht neu. Wo kämen wir auch hin, wenn Menschen, die wieder einmal dem Rotstift der Kapitalanbeter zum Opfer fielen und “eingespart” wurden im globalen Wettbewerb, einfach zuhause sitzen und es sich gut gehen lassen?

Schon in der Vergangenheit hat man versucht, mit 1-Euro-Jobs arbeitslose Menschen zu “aktivieren”. Natürlich, so der Tenor, sollten diese Arbeiter keinen “regulären Jobs” (also solche, für die auf dem Arbeitsmarkt ohnehin Bedarf besteht und für die Menschen auch angemessen bezahlt werden würden) machen, sondern Dinge wie “Laub sammeln” oder “Bei der Ernte helfen”. Die Krux war aber immer schon, dass es durchaus reguläre Jobs waren, die eben diese Arbeiter verrichteten: Bürojobs, Aushilfsjobs aller Art. Man war sogar jenen dankbar, die sich bereiterklärten, einen 1-Euro-Jobber überhaupt zu beschäftigen. Die Menschen machten also den gleichen Job wie vorher, nur eben billiger. Gut fürs Selbstbewusstsein ist das nicht.

34.000 “Bürgerarbeitsplätze” (erinnert das nur mich an die Codierung während der Zeit der französischen Revolution?), die mit rund 1,3 Milliarden (!) Euro dotiert wurden, sieht das Projekt von Van der Leyen in den nächsten drei Jahren vor. Rund 160.000 Langzeitarbeitslose sollen – zuvor – in einer 6-monatigen Phase “aktiviert” werden. Entweder sie finden in dieser Zeit einen Job oder sie verzichten auf die Zuwendungen des Staates oder sie erhalten das Privileg, einen der Bürgerarbeitsplätze zu bekommen. 900 Euro will man den Menschen für eine 30-Stunden-Woche bezahlen. Das werden die bestebezahlten Laubsammler der Republik, scheint mir. Und dennoch: Von 900 Euro kann man bei den heutigen Lebenshaltungskosten kaum leben (abhängig davon, wo man lebt: Eine Wohnung in München ist vergleichbar wesentlich teurer als eine in Dresden). Neu ist, dass ein Coach die Bürgerarbeiter persönlich betreuen soll. Mich würde interessieren, wieviel des Budgets denn in die “Aktivierungsmaßnahmen” fließt: Das n-te Bewerbungstraining, die therapeutische Hilfe, das Coaching. Es gibt sicher eine Menge Leute, die an dem Programm gut verdienen werden.

Die Ministerin schlug vor, dass die Bürgerarbeiter beispielsweise ältere und behinderte Menschen betreuen, Sportangebote für Jugendliche leiten oder Laub aufsammeln könnten. Details obliegen den Kommunen. Nun frage ich: Wie um Himmels Willen kommt irgendjemand auf die Idee, dass Altenpflege ein Job wäre, der nicht sowieso am Arbeitsmarkt zu vergeben wäre? Wie kommt jemand auf die Idee, dass unqualifizierte Menschen so einen Job machen könnten? Sportangebote für Jugendliche zu leiten ist ja eine nette Idee, aber dieser Markt ist von selbst durch ehrenamtliche Trainer gut organisiert, Bürgerarbeiter sind hier obsolet. Was bleibt an wirklich überflüssiger Arbeit, die sonst niemand verrichtet? Laub sammeln. Was für eine tolle Lebensaufgabe – so im Herbst für 2 Wochen, wenn die Blätter fallen. Erntehilfe fällt weg, denn dafür findet man ja auch andere Menschen aus dem Osten, die das für 5 Euro die Stunde machen. Gemessen an den Lebenshaltungskosten in Polen ist das ein erklecklicher Verdienst – kein Wunder, dass die Leute das machen, schliesslich sind sie aus ihrer Sicht ja gut bezahlt. Aber was soll im teuren Deutschland jemand mit einem Stundenlohn von 4 oder 5 Euro? Und wer kam je auf die wahnsinnige Idee, Bauern zu unterstützen, die die Leute für einen Hungerlohne arbeiten lassen?

Denn Fakt ist: Bürgerarbeit ist per Definition die Verrichtung von “Luxus”-Arbeit. Arbeit, die keiner braucht. Arbeit, die niemand regulär bezahlen würde. Also leistet sich der Staat ein bisschen Luxus. Immerhin könnten die Bürgerarbeiter ja vielleicht die Bürgersteige bunt anmalen (verschönert das Stadtbild). Mir will um Himmels Willen keine Arbeit einfallen, für die man nicht auch regulär am Arbeitsmarkt jemanden finden könnte, der sie macht. So scheint mir das Programm der Ministerin zwar gut gemeint, aber schlecht durchdacht – denn es hätte schon etwas konkreter sein dürfen als “Laub sammeln” oder “alte Leute pflegen”.

Solange im Zuge der Globalisierung Arbeit in jenen Ländern ohne Sozialversicherungssysteme billiger ist und daher von den Unternehmen genutzt wird (ein allgemeiner freiwilliger Verzicht ist illusorisch), wird sich hierzulande dauerhaft wenig ändern.

 

önb goes google

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17-06-2010


Quelle: WikiCommons

Google digitalisiert einen kleinen Teil (rund 10 %) der Österreichischen Nationalbibliothek. Zugänglich werden damit Werke aus dem 16. – 19. Jahrhundert, sämtlich ohne Urheberrechte. Digitalisiert wird in Bayern, die Bücher gehen auf die Reise.  Google bezahlt die Projektkosten von rund 30 Millionen Euro. Das Scannen wird 5 Jahre dauern und soll 2016 fertiggestellt sein.  Schade, dass man da im Vorfeld der dreijährigen Verhandlungen nicht auch österreichische Unternehmen hat einbinden können.

Die erste Übersetzung des Alten und Neuen Testaments von Martin Luther, die Schriften des Alchimisten Paracelsus oder die Büchersammlung von Prinz Eugen von Savoyen beispielsweise sind damit für jedermann online abrufbar. Das ist deshalb so genial, weil kaum jemand die Zeit und Muße hat, alle interessanten Bibliotheken der Welt zu besuchen und vor Ort zu recherchieren. Man weiss zwar, dass es historisches Buchgut gibt (irgendwo in den Kellern eines Museums), aber mal einen Blick hineinwerfen blieb für die meisten Menschen eine Illusion. So durfte man sich ketzerisch die Frage stellen, wem genau die 23 Millionen Euro Subventions-Steuergelder jährlich für die ÖNB eigentlich dienen. Eine kulturgutbewahrende Subvention, die aber bei den Menschen nicht wirklich ankommt. Mit der Digitalisierung und damit Verfügbarmachung der Bücher ist ein wichtiger Schritt getan, Wissen, Kultur & Historie auch tatsächlich verfügbar zu machen.

Einen Besuch in der Nationalbibliothek, die in der Hofburg in Wien untergebracht ist, empfehle ich trotzdem. Es ist beeindruckend.

 

kino: avatar

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13-05-2010

James Cameron soll einmal gesagt haben: “Das einzige, was mich am Filme machen stört, sind die Schauspieler.” Mit seinem Werk “Avatar – Reise nach Pandora” hat er sich weit auf das Gebiet des animierten Films begeben. Fantastische Landschaften, an Meeresbewohner erinnernde Pflanzen, schwebende Berge und ein naturverbundenes Volk, das ums Überleben kämpft. Gut gegen böse. Umweltschädlinge gegen jene, die in Einklang mit der Natur leben. Die 3D-Version fasziniert durch den Eindruck, mitten im Geschehen, mitten in der Geschichte zu sein. Manche, so hörte ich, wollen den Wald am Ende nicht mehr verlassen…

 

shitty goldman sachs deals

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13-05-2010

[ Befragung vom 27.4.2010 durch Senator Levin ]

Öffentliche Befragungen von Managern und das kritische Hinterfragen der Entscheidungen der Wirtschaftsbosse durch Senatoren in Ausschüssen gehören in den USA schon lange zum politischen Instrumentarium. Kein Instrument, das nicht auch missbräuchlich verwendet werden kann. Doch im Fall von Goldman-Sachs ist das Skalpell richtig angesetzt. Es ist nett zu sehen, wie sehr sich Verantwortliche unter den berechtigten Fragen um Antworten drücken. Senator Levin hat die Lacher deutlich auf seiner Seite – auch wenn das, worum es geht, nicht wirklich zum Lachen ist.

Im Sommer 2009 gerieten Manager der Bank in öffentliche Kritik, da sie nach staatlichen Subventionen Aktienpakete mit hohen Gewinnen verkauften. Die Börsenaufsicht SEC hat am 15. April 2010 gegen Goldman Sachs & Co. eine Klage wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapiergesetz (Securities Act) am District Court in New York eingereicht. Goldman Sachs soll demnach Anfang 2007 bei Anlegern zum Kauf eines synthetischen CDOs Abacus 2007-AC1 geworben haben und dabei entscheidende Tatsachen über die Anlagerisiken verheimlicht haben.

Goldman Sachs ist nur einer der vielen Verursacher der weltweiten Finanzkrise.

 

verband deutscher unternehmerinnen

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17-07-2009

Warum erfüllt eigentlich eine Frau, die mit einem Firmeninhaber verheiratet ist, die Kriterien für eine “ordentliche Mitgliedschaft” im Verband deutscher Unternehmerinnen (mit derzeit 1500 Mitgliedern), während eine Einzelunternehmerin dies nicht tut?

Quelle: http://www.vdu.de/mitgl.htm

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